Meine Positionen.
Ich mag es, wenn Menschen Position beziehen, auch wenn ich ihre Position nicht teile. Gute Auseinandersetzungen führen weiter.
Sie sind dort möglich, wo die einzelnen Parteien ihre Standpunkte klar formulieren und bereit sind, miteinander Lösungen auszuhandeln. Ich bin überzeugt, dass in unserer Kirche unterschiedliche Positionen Platz haben, ohne dass sie einander grundsätzlich in Frage stellen müssen und die Kirche an Kontur verliert.
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Eco-Talk: Brauchen die Landeskirchen ein neues Geschäftsmodell?
Die römisch-katholische und die reformierte Kirche in der Schweiz kämpfen mit Mitgliederschwund und sinkenden Einnahmen. Gelingt die Kehrtwende?
AnsehenReformierte Kirchenratspräsidentin Esther Straub neu im Amt
Die neue Präsidentin der reformierten Kirche Esther Straub ist frisch im Amt. Wer ist die Zürcher Pfarrerin und Politikerin und wie sieht sie den allgemeinen Mitgliederschwund der Kirchen.
Ansehen«Ich freue mich ab jedem Mitglied»
Zum ersten Mal wird die Reformierte Kirche Zürich von einer Frau präsidiert. Die 53-jährige Esther Straub bedauert die vielen Kirchenaustritte, die sich letztens noch akzentuiert haben. Mit neuen, innovativen Projekten will die Kirche Gegensteuer geben.
Anhören«Es ist wichtig, wegen des Mitgliederschwunds nicht zu erstarren»
Die reformierte Kirche des Kantons Zürich verzeichnete im letzten Jahr den zweitgrössten Mitgliederschwund ihrer Geschichte. Was unternimmt Kirchenratspräsidentin Esther Straub dagegen? Und was gibt ihr Hoffnung? Esther Straub gibt als Wochengast Antworten.
Anhören100 Tage Vollgas
Seit Januar ist Esther Straub die neue Zürcher Kirchenratspräsidentin. Sie hat eine selbstbewusste Kirche vor Augen, die den interreligiösen Austausch pflegt. Und manchmal hat sie Heimweh nach ihrem alten Kirchenkreis.
WeiterlesenSie hat viel aus dem Thurgau mitgenommen
Mit 13 Jahren entschloss sie sich, Pfarrerin zu werden. Vierzig Jahre später, im November 2023, ist Esther Straub als erste Frau zur Kirchenratspräsidentin der Reformierten Zürcher Landeskirche gewählt worden. Ihre Thurgauer Wurzeln sind immer präsent.
Weiterlesen«Die Synode hat weise entschieden»
Die Zürcher Kirchenratspräsidentin Esther Straub spricht über ihre Antrittstour und sagt, warum die nicht anerkannten Religionsgemeinschaften finanzielle Unterstützung benötigen.
WeiterlesenErste Bilanz: «Der Bedeutungsverlust der Kirchen wird herbeigeredet»
Als reformierte Zürcher Kirchenratspräsidentin hat Esther Straub Einfluss auf nationaler und kantonaler Ebene. Sie war im ersten Amtsjahr bisweilen unbequem, was nicht allen gefiel.
WeiterlesenNZZ Gastkommentar: Staat und Kirche in Zürich: Lösungen für den Pfarrermangel
Die reformierte Kirche ist präsent, und das soll sich auch in Zukunft nicht ändern. Der Fachkräftemangel trifft auch die Kirche. Ein theologisches Teilstudium soll engagierte Kirchenmitglieder zum stellvertretenden Pfarrdienst befähigen. Eine Antwort an Martin Grichting.
WeiterlesenUniversitäre Theologie und reformierte Kirche – Totgesagte leben länger
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung an der Universität Zürich UZH
Von Zwingli bis Einstein. 500 Jahre Wissenschaft in Zürich
Film ist, wo das Leben spielt
Was zeichnet einen guten Film aus? Und warum reden die Kirchen dabei mit? Esther Straub über exzessiven Filmgenuss, die Kunst des Erzählens und grosses Kino in der Kirche.
WeiterlesenEsther Straub spricht mit Felix Reich über ihre ersten Erfahrungen als Kirchenratspräsidentin.
Esther Straub ist Kirchenratspräsidentin der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich. Am Stammtisch spricht sie mit Felix Reich über ihre ersten Wochen im Amt und kündigt eine Tournee durch alle Kirchgemeinden an. Und die Pfarrerin sagt, was ihr im Glauben Halt gibt und weshalb sie immun ist gegen den Kirchenfrust.
WeiterlesenSpitalseelsorge und konfessionelles Modell
In der Spitalseelsorge ist das konfessionelle Modell eine unabdingbare Basis, um in einer pluralistischen Gesellschaft progressive Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln.
WeiterlesenDer grüne Güggel soll bald von jedem Kirchturm krähen
Synode und Kirchenrat wollen mit einem Kredit von 2,5 Millionen Franken das Label «Grüner Güggel» in allen Gemeinden etablieren. Langfristig soll die Kirche CO2-neutral werden.
WeiterlesenNicht nur eine Frage der Autonomie
Die Kirche ist auch für Menschen da, die mit assistiertem Suizid aus dem Leben scheiden wollen. In einer Handreichung für Seelsorgende positioniert sich der Kirchenrat liberal.
WeiterlesenAssistierter Suizid und Seelsorge
Die Einstellungen der Menschen in unserer Gesellschaft zu ethischen Fragestellungen wie dem assistierten Suizid haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Die Reformierte Kirche Kanton Zürich will den Menschen nahe sein.
WeiterlesenDebatte um Suizidkapsel
Was ist ein guter Tod?
Die einen finden sie unmenschlich, die anderen eine legitime Möglichkeit, aus dem Leben zu gehen: Die Suizidkapsel Sarco löst eine Grundsatzdiskussion darüber aus, wie wir sterben wollen.
«Die Kirche darf sich jetzt nicht einschüchtern lassen»
Das Evangelium will sich einmischen, aber es lässt sich von keiner Partei vereinnahmen, sagt die Pfarrerin und SP-Politikerin Esther Straub.
WeiterlesenWorthülsen und Kampfbegriffe
Wie können christliche Werte verteidigt werden? Und was ist damit überhaupt gemeint? Ein Dialog zwischen Theologie und Politik versuchte sich in Aufklärung.
WeiterlesenDer leibliche Aspekt der Auferstehung ist Esther Straub wichtig: «Nicht derselbe, aber berührbar»
Der leibliche Aspekt der Auferstehung ist der Pfarrerin Esther Straub wichtig: «Als Gemeinde sind wir der Leib Christi und müssen uns auch um physische Bedürfnisse kümmern.»
WeiterlesenStrukturreform und Pneuma. Warum die Minderheitsposition der Kirche selig macht
Die Kirchen werden zu einer gesellschaftlichen Minderheit. Welche Organisationsform wird dieser Situation und der Botschaft vom Reich Gottes gerecht? Es kann nur eine Alternative zu Privatisierung und Ökonomisierung sein – aufgebaut auf demokratischer Partizipation und bewegt von einer kreativen Kraft, die weht, wo sie will.
Weiterlesen«Nicht nur religiös, sondern auch politisch»
Über eine unverkrampfte Dreiecksbeziehung von geistlichem, kirchlichem und politischem Amt
WeiterlesenSeelsorge bei assistiertem Suizid
Die seelsorgliche Begleitung von Menschen, die ihr Leben mit einem assistierten Suizid beenden möchten, stellt nicht nur eine neue Herausforderung für die Seelsorgenden dar, sondern wirft auch ethische wie praktisch-theologische Fragen auf.
WeiterlesenFamiliengottesdienst: Arche Noah
Kinder aus dem Kirchenkreis zwölf der Kirchgemeinde Zürich haben in den Frühlingsferien gesungen, geprobt und gebastelt. Mit Szenen aus dem Singspiel «Noah» von Paul Burkhard feiern sie mit uns den Gottesdienst aus dem Kirchgemeindehaus Schwamendingen auf Telezüri.
AnsehenDie vergessene Heldin Gertrud Woker
In einem neuen Film wird die Friedensaktivistin Gertrud Woker gewürdigt. Die Geschichte der «vergessenen Heldin» und der Neuen Wege sind eng verwoben: Wokers politisches und wissenschaftliches Engagement fand in der Zeitschrift eine Plattform.
WeiterlesenEiertanz
Wenn Schriftsteller, Journalistinnen, Pfarrer und Theologinnen persönliche Ostergeschichten erzählen, dann wird dieses Fest greifbar, lesbar und erzählbar.
WeiterlesenWie gerecht ist die Gerechtigkeitsinitiative?
Esther Straub zu Gast im TalkTäglich von TeleZueri zur Abstimmungsvorlage vom 27. November 2022.
Ansehen«Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus.»
1 Kor 3,11
Auf diesem Grund bauen wir miteinander Kirche. Meine Anliegen für den Bauprozess:
- Kirche wird fassbar, wo sie als Gemeinschaft erlebt wird: In Kirchgemeinden begegnen sich Menschen querbeet durch Generationen und Milieus. Diese Räume gelebter diverser Gemeinschaft will ich stärken.
- Kirche ist kreativ, wo Professionelle und freiwillig Engagierte Gestaltungsfreiräume nutzen können und Verantwortung tragen. Dafür will ich mich einsetzen.
- Kirche ist sichtbar, wo sie Netzwerke spannt und die Zusammenarbeit mit Schulen, staatlichen Behörden, Zivilinstitutionen sucht: Von der Beheimatung von Geflüchteten bis zu Treffpunkten für Kinder. Eine dichte Vernetzung zwischen Kirche und Gesamtgesellschaft liegt mir am Herzen.
- Kirche bringt sich ins Gespräch, wo ihre Botschaft in gesellschaftspolitische Debatten führt oder in sinnsuchende Diskurse mit Kernmitgliedern, Distanzierten und Nichtmitgliedern: Diskussionsplattformen sind mir ein Anliegen.
- Kirche ist Caring Community, wo Menschen füreinander Zeit haben. Ich setze mich dafür ein, dass im kirchlichen Leben jene Sorgekultur grossgeschrieben wird, die in einem von Effizienzkalkül und Kostendruck geprägten Gesundheits- und Sozialwesen unter Druck steht.
- Kirche ist Kultur, wo musiziert, getanzt und vorgelesen wird oder Menschen Theater spielen. Kirchgemeinden veranstalten Konzerte professioneller Musiker:innen und sie bewegen Laien zum Musizieren. Diese Kultur im Kleinen und im Grossen will ich stärken.
- Kirche ist Bildung, wo über die Bibel Gespräche stattfinden und über Gott und die Welt erzählt wird. Reden wir weiter!
Haben Sie ein Anliegen?
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